Unterrichtsentwicklung

Unser Motto „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ spiegelt den erweiterten Lernbegriff wieder und zielt darauf ab, unsere Schule zu einem Ort zu entwickeln, wo intensiv gearbeitet wird, an dem alle willkommen sind und in ihrer Individualität angenommen und gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt voreinander gepflegt werden.

In unserem „Haus des Lernens“ soll Lernen Spaß machen und ansteckend wirken, seine Räume und Angebote sollen zum Lernen herausfordern und einladen. Kindern und Jugendlichen soll die Zeit zum Wachsen gegeben werden, wobei Fehler und Umwege erlaubt sind und uns Lehrende zu Orientierungshilfen herausfordern.

Wir arbeiten deshalb auf die Schlüsselqualifikationen Kommunikations- und Teamfähigkeit, Methoden- und Sozialkompetenz hin und konzentrieren uns in unserem Schulprogramm auf Arbeitsschwerpunkte, die entsprechende Lernsituationen ermöglichen und die Voraussetzung für selbstreguliertes Lernen schaffen.


Unterrichtsreform im Zentrum

Was uns antreibt...

Die Windmühle ist ein aussagekräftiges Symbol. Sie steht für natürliche grenzenlose Energie, die trotzdem beherrschbar ist. Sie gilt als Zeichen für beharrliche, unermüdliche Kraft zur Erreichung handfester Ergebnisse.

Wir haben zur Visualisierung unseres Schulprogramms die Windmühle gewählt. Sie ermöglicht uns, einen schnellen Überblick über die wichtigsten Arbeitsschwerpunkte unserer Schule zu geben.

Im Zentrum unseres Schulprogramms steht die Unterrichtsentwicklung mit den entsprechenden Sockeltrainings und den darauf abgestimmten Pflegemaßnahmen zur Erlangung der Schlüsselqualifikationen, die durch ein Methoden-, Teamentwicklungs-, Kommunikationstraining und durch eigenverantwortliches Arbeiten erreicht werden.

Die einzelnen Windmühlenflügel kennzeichnen jeweils einen thematischen Schwerpunkt unserer Arbeit, sind aber keinesfalls isoliert zu betrachten. Die verschiedenen Schwerpunkte sind an vielen Stellen verzahnt und korrelieren miteinander.

Wie eine gute Mühle ständig in Bewegung bleibt, hält uns unsere Schulprogrammmühle ebenfalls stets auf Trab. Sie treibt uns an, unsere Ziele handlungs- und projektorientiert umzusetzen. Dabei wollen wir langjährig Bewährtes erhalten, gleichzeitig neue Ideen entwickeln und Spielräume für eigenverantwortliches Arbeiten schaffen. Das geschieht selbstverständlich in enger Zusammenarbeit mit Schülern, Eltern und außerschulischen Partnern, die sich gerne in die Arbeit an unserer bunten Projektpalette einbringen.

Die Umsetzung des Schulprogramms wird von allen Kollegen betrieben und durch gut funktionierende Teamstrukturen im Kollegium begünstigt. Die Arbeit in Teams ist ebenfalls ein Garant für die Sicherung unseres Leitmotivs, für alle an unserer Schule Beteiligten ein Wohlfühlklima herzustellen.

Jeder einzelne Arbeitsschwerpunkt beinhaltet eine Vielzahl von Projekten, die für die Schüler Angebotscharakter haben. Jeder soll hier seine Nische finden, in die er sich mit seinen Interessen und Fähigkeiten einbringen kann. Das fördert die Motivation und führt zu einem hohen Maß an Identifizierung mit der jeweiligen Lerngruppe und der Schule insgesamt.

Die Schüler lernen systematisch, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen, andere zu akzeptieren und Konflikte gewaltfrei auszutragen, kurz: Sie lernen fürs Leben. Das stärkt das Wir-Gefühl und natürlich auch das Selbstbewusstsein.

Der Erfolg dieses Arbeitens lässt sich auch an den Auszeichnungen ablesen, die unsere Schule im Laufe der Zeit erworben hat. An dieser Stelle sei nur erwähnt, dass uns bereits zweimal das sogenannte SIEGEL für berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule verliehen wurde. Wir sind OPUS-Schule und wurden für unser Energiesparprojekt als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet.

Gerade auch im Bereich Berufswahlorientierung hat sich das Lernen mit Kopf, Herz und Hand, unserem Schulmotto, bewährt. Hier blicken wir auf eine lange Tradition projektorientierter Vor- und Nachbereitung der Schülerbetriebspraktika zurück, die Schüler und Betriebe in Evaluationsmaßnahmen immer wieder sehr positiv bewerten.

Auch die guten Noten, die uns die Schüler unserer Schule in einer großen Absolventenbefragung attestierten, setzen deutliche Akzente, dass wir uns mit unseren projekt- und handlungsorientierten Ansätzen auf dem richtigen Weg befinden und sind uns Motivation für die künftige Arbeit.

Die  Projekte „Hühnerhaltung“, „Schulhofgestaltung“ und „Fotovoltaikanlage“ sind ebenfalls auf ganzheitliches Lernen ausgerichtet.

Wir arbeiten zur Umsetzung dieser Projekte eng mit außerschulischen Partnern und Institutionen zusammen wie dem Bauamt der Stadt Löhne, der Energieberatungsstelle, der Feuerwehr, der Polizei, dem Hühnerverein, um nur einige zu nennen.

Von unschätzbarem Wert ist für uns die Kooperation mit unserem Partnerbetrieb, der Firma Betonelemente Lusit, die uns ein Schülerbetriebspraktikum in England ermöglicht, die Schüler bei ihren Bewerbungsmappen berät und uns bei der Planung und Durchführung des Projektes „Schulhofgestaltung“ vorbildlich unterstützt.

Die Schüler machen durch diese Kooperationen wertvolle Erfahrungen im praktischen Lernen. Sie lernen die Verbindung von Theorie und Praxis handlungsorientiert kennen, ohne das Gefühl des Belehrtwerdens zu haben. Gleichzeitig richtet sich ihr Blick automatisch auf die Arbeitswelt und eröffnet ihnen Perspektiven für ihre Zukunft.

Von dieser Art des Arbeitens lassen wir uns gerne auch künftig beflügeln und weiterhin an- und umtreiben, denn was kann sich eine Schule mehr wünschen als zufriedene, motivierte und engagierte Schüler?


nach oben