Im Ortsteil Löhne-Ort, im Westen der Stadt Löhne, ist unsere Schule  die einzige weiterführende Sekundarschule.

Die Hauptschule Löhne-West wird heute überwiegend zweizügig geführt und gliedert sich in 11 Regelklassen. Die durchschnittliche Klassenstärke liegt bei 20-22 Schülerinnen und Schülern.

Sie versteht sich auch als soziokulturelles Zentrum der Gemeinde und somit als offene Schule, die im Interesse fortschrittlicher, lebensnaher Unterrichtsarbeit an vielfältigen Kontakten zur benachbarten Grundschule, den kommunalen Einrichtungen, heimischen Betrieben, Kirchen und Vereinen besonders interessiert ist.

Unsere Schule ist die einzige Hauptschule der Stadt Löhne. In ihrem Schuleinzugsgebiet liegen neun Grundschulen.

Die Hauptschule Löhne-West ist eine  Ganztagsschule und wird momentan von  220 Schülerinnen und Schülern besucht, die von 25 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Die Erziehungsarbeit wird von einer Schulsozialarbeiterin unterstützt.



Breiten Raum im Sinne moderner Gesundheitserziehung nimmt der  Sportunterricht ein, wobei mit der neuen Doppelsporthalle  das entsprechende Raumangebot  zur Verfügung steht.



In den Jahrgängen 5 und 6 wird der Fachunterricht Sport durch zwei Ergänzungsstunden zur Förderung der Sinneserfahrungen und Entspannung erweitert. Ein umfangreiches Angebot zur Sprachförderung und die computerunterstützte Förderung in Deutsch, Mathematik und Englisch (eFit, fördern@cornelsen ) bilden weitere Schwerpunkte der Eingangsstufe. Zusätzlich ist der Lernbereich „Gestaltung“ (Musik, Kunst, Textiles Gestalten) mit vier Jahresstunden ausgeweitet worden.

In den Jahrgängen 7 und 8 ist das Differenzierungsangebot durch zusätzliche Förderstunden in den Hauptfächern, ein umfangreiches Wahlpflichtangebot und die feste Verankerung des computergestützten interaktiven Lernens durch zwei Wochenstunden Informatik erweitert worden:

Für die Jahrgänge 9 und 10 steht ein umfassendes Berufswahlorientierungskonzept zur Verfügung. Die Möglichkeiten im Wahlunterricht sind um die Bereiche Theater und Tanz erweitert worden. Der Wahlpflichtunterricht (WPU) als fächerübergreifender Projektunterricht (unter dem Motto „WPA“ = „Wir packen an!“) ist dem Schwerpunkt „Ökologie und Nachhaltigkeit“ besonders verpflichtet. Der Informatikunterricht ist in dieser Doppeljahrgangsstufe ausgebaut worden. Außerdem sind gezielte Fördermaßnahmen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik entwickelt worden.


Die vier zusätzlichen Arbeitsstunden werden genutzt, um Hausaufgaben zu erledigen oder eigenverantwortliches Lernen zu stärken. Die Bandbreite in Bezug auf die Stundenanteile je Jahrgang und Fach bietet unserer Schule Möglichkeiten, die zeitliche Struktur des Unterrichtsangebotes zu gestalten und unsere Ressourcen flexibel auszuschöpfen. Eine standortbezogene Stundentafel heißt für uns, sie den Rahmenbedingungen anzupassen und vorhandene Freiräume zu nutzen.




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Unsere Schule nahm als Modellschule am Projekt „Schule & Co.“ teil und ist im Jahr 2005 als Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Deutschlands beste Hauptschule“ vom Bundespräsidenten ausgezeichnet worden.



Durch diese Auszeichnung und durch weitere Zertifikate und Preise motiviert, verpflichtet sich die Hauptschule Löhne -West als innovative moderne Schule der Aufgabe, den Bedürfnissen von Kindern und ihren Eltern durch die Weiterentwicklung der Schule als Lebens- und Erfahrungsort mit der Konzentration auf Lernen und Lernkultur besonders gerecht zu werden.



SchülerInnen und LehrerInnen der HS Löhne-West sind stolz darauf, dass unsere Schule bei der Qualitätsanalyse im April 2007so hervorragend abgeschnitten hat und für die Platzierung unter den neun besten NRW-Schulen von der Schulministerin Frau Sommer im Februar 2008 beim Bildungsplitischen Symposium in Essen ausgezeichnet wurde. 

Somit wird uns bestätigt, dass wir zwei Jahre nach der Preisverleihung zum dritten Platz bei Deutschlands besten Hauptschulen weiter auf dem richtigen Weg sind. Wer an der Hauptschule Löhne-West unterrichtet wird, hat gute Voraussetzungen für sein Berufsleben, wenn er seine Chancen nutzt.

Die Qualitätsanalyse von Schulen wurde 2007 zum ersten Mal durchgeführt. Die Resultate aus dem komplizierten Untersuchungsverfahren sollen den Verantwortlichen in Schule und Stadtverwaltung zeigen, was an einer Schule gut läuft und an welchen Stellen noch nachgebessert werden muss. Abschließend werden nachhaltige Impulse für die Weiterentwicklung gegeben.

Herr Neumann und Herr Köstring, beide Schulräte mit spezieller Ausbildung als Inspektoren für die Qualitätsanalyse, waren zwei Vormittage lang im Unterricht in verschiedenen Fächern und in nahezu allen Klassen der Schule aufgetaucht, um genau zu beobachten und ihre Schlüsse daraus zu ziehen. Wichtigstes Handwerkzeug waren zwei Laptops zur Sicherung der Ergebnisse. Zusätzlich mussten sich die Experten auch noch durch viele dicke Ordner mit Schulprogramm, Kernlehrplänen, Verfahrenskonzepten und anderen grundlegenden Papieren arbeiten und Gruppeninterviews mit Schülern, Eltern, Lehrern und der Schulleitung führen.

Hochzufrieden präsentierten sie am Abschlusstag der Schulleitung und dem Kollegium die tollen Ergebnisse.



In allen untersuchten Feldern ( es waren insgesamt 26 Untersuchungsschwerpunkte) konnte unsere Schule sowohl konzeptionell als auch in der Praxis überzeugen. Nicht nur, dass jeder Teilbereich mindestens die zweitbeste Bewertungsstufe erreichen konnte, in 11 Feldern gelten wir sogar als vorbildlich. „Einige Unterrichtssequenzen wären sogar für Lehrfilme geeignet gewesen,“ meinte Herr Neumann anerkennend.

Die Interviews haben ein hohes Maß an Zufriedenheit bei Schülern, Eltern und Lehrern gezeigt. Die Herren von der Bezirksregierung hoben besonders den freundlichen und respektvollen Umgangston hervor, der bei uns herrscht. Beeindruckend war für die Gäste außerdem, wie kompetent auch jüngere Schüler die besonderen Qualitäten ihrer Schule darstellen konnten.

Herr Köstring: “ Sie arbeiten auf einem beachtlich hohen Niveau! Dies ist ein ungewöhnlich gutes Ergebnis. Ich bin beeindruckt!“

Das Fazit von Herrn Neumann: „Wir haben eine Schule vorgefunden, die sich sehr deutlich in ihrer Qualität darstellt. Sie haben ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Bei 11 Bewertungskriterien erreichten Sie die Bewertungsstufe „vorbildlich“ und in allen übrigen Kriterien die zweitbeste Bewertung. Diese Schule liefert weit mehr als die Qualität, die man von guten Hauptschulen erwartet. Ihre Arbeit ist in vielen Bereichen beispielhaft für andere!“

                   


Als erste Ganztagshauptschule des Kreises Herford hat sich unsere Schule schon seit ihrer Gründung der Aufgabe verpflichtet gesehen, ihre Räume und das Schulgelände durch ihre Nutzer den veränderten Lernformen entsprechend umzugestalten und weiter auszubauen. Ganztagsschule heißt für Lernende und Lehrende, dass die Unterrichtsorganisation durch eine für unsere Schule jahresbezogene Stundentafel im Interesse eines pädagogisch wirksamen Umgangs mit der Zeit in eigener Verantwortung gestaltet wird. Mindestens an zwei Nachmittagen in der Wochen lernen, arbeiten oder spielen unsere Schüler in der Schule.



Mit der Entwicklung von Arbeits- und Lehrplänen in allen Fächern sind schulbezogene Akzente hinsichtlich des fachunterrichtlichen Angebots gesetzt und Arbeitsschwerpunkte für die Jahrgangsstufen herausgearbeitet worden. Dieses Vorgehen sichert durch die Erarbeitung von Konzepten in Arbeitsgruppen den Spielraum zur eigenverantwortlichen inhaltlichen Ausgestaltung des Unterrichts und den Formen des Lernens und eröffnet Entwicklungsperspektiven für unsere pädagogische Arbeit. Die Realisierung ist dabei eng verknüpft mit der Entwicklungsplanung hinsichtlich des Personalbedarfs, dem Arbeitseinsatz und der Fortbildung und muss den Bedürfnissen der Beschäftigten Rechnung tragen.

Mit der Bildung von Jahrgangsstufenteams, der Entwicklung schulspezifischer pädagogischer Konzepte in Arbeitsgruppen, Qualifizierungsmaßnahmen und schulinternen Lehrerfortbildungen sowie optimaler Ressourcennutzung durch Übernahme befristeter Funktionen in unserer Schule sollen allen Lehrerinnen und Lehrern unserer Schule Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer fachlichen, sozialen und personalen Kompetenz gegeben werden.


                                      


Die Hauptschule Löhne-West will ihre Arbeitsorganisation so gestalten, dass das „Lernen voneinander“ bei der Lösung konkreter Praxisprobleme systematisch gefördert wird.

Die Identifikation mit der eigenen Schule und die Verbesserung der Effektivität von Unterricht lassen sich nur durch Kooperation, kontinuierlichen Austausch und konstruktive Diskussion erreichen.

Der Entwicklungsprozess, der zu unserem Schulprogramm geführt hat, hat zur Stärkung des Wir-Gefühls beigetragen. In pädagogischen Konferenzen des Gesamtkollegiums, in Arbeitsgruppen zu selbstgewählten Arbeitsschwerpunkten und in Fach- bzw. Lernbereichskonferenzen ist in einem zweijährigen Prozess die pädagogische Grundorientierung des Kollegiums herausgearbeitet, sind tragfähige Konzepte entwickelt und schulbezogene Arbeitspläne erstellt worden. Eine umfassende Bestandsaufnahme hat dazu beigetragen, unsere Eigenschaften einer „guten Schule“ festzuhalten und den Blick auf zukünftige Entwicklungschancen zu eröffnen.



Schule macht Spaß !!

Dazu gehört auch, Belastungen der alltäglichen Arbeit in der Schule zu thematisieren, um wieder tragbare Perspektiven der Weiterarbeit zu eröffnen. Dieser Gestaltungsprozess ist Ausdruck unserer gemeinsamen Verantwortung für unsere Schule.